17. Februar 2012 Pressemitteilung

Ramsauer steht in der Verantwortung Körber: Umgehung B 289 muss kommen - Bürgerprotest ernst nehmen

Quelle: Sebastian Körber MdB

Berlin/Untersteinach/Kauerndorf - Die FDP erhöht den Druck zur Umsetzung der Ortsumgehung Untersteinach/Kauerndorf der B 289. Als "wenig hilfreich" bewertet der FDP-Bundestagsabgeordnete Sebastian Körber in diesem Zusammenhang die kurzfristige Absage des Besuchs von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer in Untersteinach. "Ich kann den Frust nach vielen Jahren des Kampfes verstehen, jede weitere Verzögerung ist schlicht eine Zumutung für die Menschen vor Ort".  Die Aufnahme des Projekts in den Investitionsrahmenplan des Bundes 2012-2015 sei laut Körber erfreulich, aber "angesichts der Bedeutung eines schnellen Baubeginns ungenügend, die Aufnahme der Ortsumfahrung in den Straßenausbauplan des Bundes 2012 "zwingend erforderlich". "In diesem Sinne habe ich beim Verkehrsminister interveniert!", so MdB Körber, der, als Mitglied im Bundestagsverkehrsausschuss, heute selbst auf Einladung des Kulmbacher FDP-Kreisvorsitzenden Thomas Nagel das Gespräch vor Ort mit dem Untersteinacher Bürgermeister und betroffenen Bürgern sucht.

Das persönliche Verhalten von Ramsauer gegenüber der kleinen Schar von protestierenden Untersteinacher und Kauerndorfer Bürger in Bayreuth, die dort ihren Ärger über seine Besuchsabsage kund taten, kommentierte Körber mit den Worten: "Schade, ich dachte eigentlich, wir haben nach Stuttgart 21 im persönlichen Umgang mit Bürgersorgen dazugelernt." MdB Körber appelliert nun an den Bayreuther OB Dr. Michael Hohl, diese "Demo" nachträglich zu genehmigen, damit den Bürgern keine Strafe wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsrecht droht.

 
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